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Medikamentenmanagement und Gesundheitsvorsorge bei Menschen mit geistiger Behinderung (MGMB)

Auftraggeber: Das Projekt wird mit Mitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unter dem Förderkennzeichen 01NVF17018 gefördert

Konsortialpartner: Dr. Karl Blum (Deutsches Krankenhausinstitut), Björn Broge (aQUA-Institut), Klaus Focke (BKK Dachverband)

Beginn: April 2017

Ende: September 2018

Hintergrund

Die Gesundheitsversorgung von Menschen mit geistiger Behinderung steht vor mehreren Herausforderungen. Dazu zählen besondere Gesundheitsprobleme und Erkrankungsrisiken im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, komplexe therapeutische Anforderungen, zunehmende Multimedikalisierung und ein erschwerter Zugang zu Versorgungsleistungen, nicht zuletzt zu Vorsorgeleistungen.

Ziele

Das Projektziel besteht in der Förderung und Verbesserung der komplexen Medikamententherapie und der Gesundheitsvorsorge von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung durch aufsuchende Hausbesuche von klinischen Pflegeexperten (nurse practitoners), interdisziplinäre Fallkonferenzen mit Fachexperten eines medizinischen Behandlungszentrums und Fallbesprechungen mit behandelnden Fachärzten.

Methodik

Patientenbezogene Effekte der Intervention werden mittels einer zweiarmigen randomisierten zweiarmigen multizentrischen Interventionsstudie untersucht. Abschließend werden mittels einer Kosten-Wirksamkeitsanalyse die ermittelten zusätzlichen Kosten und der ermittelte zusätzliche Nutzen gegenübergestellt.