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Auswirkungen der geänderten Hirntod-Richtlinie

Auftraggeber: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Bearbeiter: Dr. Karl Blum
Beginn: August 2015
Ende: Dezember 2015

Hintergrund

Seit Juli 2015 ist die geänderte Richtlinie der Bundesärztekammer zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (Hirntod-Richtlinie) in Kraft. Sie stellt zahlreiche Krankenhäuser vor große Herausforderungen. So muss künftig u.a. ein den Hirntod feststellender Arzt ein Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie sein. Für viele Krankenhäuser mit und ohne entsprechende Fachärzte stellt sich deswegen die Frage, wie die Hirntoddiagnostik in Zukunft organisiert werden soll.

Ziele

Mit dem Projekt sollen die in den Krankenhäusern vorhandenen und für eine richtlinienkonforme Durchführung der Hirntoddiagnostik notwendigen Strukturen erhoben werden, die diesbezüglichen Auswirkungen der novellierten Richtlinie analysiert und Handlungsbedarfe für die Zukunft abgeleitet werden.

Methodik

Im Rahmen des Projektes sind zwei Module vorgesehen: eine standardisierte Krankenhausbefragung u.a. zur Häufigkeit, Personal- und Ablauforganisation der Hirntoddiagnostik und Regionalanalysen zu Krankenhäusern mit und ohne Fachärzte für Neurologie oder Neurochirurgie.