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Erfassung der Häufigkeit bildgebender Diagnostik im stationären Bereich

Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Bearbeiter: Dr. Matthias Offermanns, Dr. Sabine Löffert (Deutsches Krankenhausinstitut)
Beginn: Februar 2014
Ende: Oktober 2015

Hintergrund

Die Röntgenverordnung schreibt eine regelmäßige Ermittlung der Strahlenexposition der Bevölkerung und ausgewählter Bevölkerungsgruppen vor. Um dieser Aufgabe in vollem Umfang gerecht zu werden, sind qualitativ hochwertige Ausgangsdaten erforderlich. Diese Daten werden für den ambulanten Bereich regelmäßig von den Kostenträgern zur Verfügung gestellt. Für den stationären Bereich liegt derzeit jedoch kein aktuelles Datenmaterial vor.

Ziele

Das Projekt soll aktuelle Daten über die Häufigkeit bildgebender Untersuchungsverfahren im stationären Bereich in Abhängigkeit von der Untersuchungsregion, dem Geschlecht der Patienten und deren Alter zum Zeitpunkt der Untersuchung sowie möglichst auch deren Versicherungsstatus erheben.

Im Hinblick auf eine regelmäßige Übermittlung an das Bundesamt für Strahlenschutz ist die Extraktion der Daten aus bestehenden Datenbeständen zu prüfen und nach Möglichkeit dauerhaft zu etablieren.

Methodik

In Umsetzung der zentralen Forschungsziele sind im Projekt fünf verschiedene Arbeitspakete geplant: die Aufarbeitung des relevanten Standes von Wissenschaft und Technik; die Entwicklung möglicher Methoden und Lösungswege der Datenlieferung der Krankenhäuser; Auswertung von Routinedaten sowie Repräsentativerhebungen; Konzept zur Automatisierung der Datenextraktion und zum regelmäßigen Datentransfer; Entwicklung eines Konzepts zur Implementierung einer automatisierten Datenlieferung.