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Geburtskliniken in den Frühen Hilfen

Auftraggeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bearbeiter: Dr. Karl Blum, Dr. Petra Steffen (Deutsches Krankenhausinstitut),
Prof. Dr. Birte Hinzpeter (Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum)

Beginn: Juli 2016

Ende: Dezember 2017

Hintergrund

Eine zentrale Herausforderung für den weiteren Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen in Deutschland ist die Stärkung der Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe. Eine wesentliche Funktion nehmen hier die Geburtskliniken ein. Die meisten Eltern entbinden in Geburtskliniken, die somit eine zentrale Rolle in der Vermittlung Früher Hilfen darstellen.

Ziele

Geburtskliniken engagieren sich zusehends, für Familien in belastenden Lebenslagen eine Brücke hin zu den Frühen Hilfen zu bauen. Es ist eine Vielzahl verschiedener Modelle entstanden, bei der unterschiedliche Akteure an differierenden Stellen eingebunden sind. Mit der Studie sollen die Angebote Früher Hilfen in den Geburtskliniken, die Charakteristika unterschiedlicher Modelle des Schnittstellenmanagements sowie die Erfahrungen des medizinischen und sozialpädagogischen Personals in der Umsetzung systematisch erfasst werden.

Methodik

Die Untersuchung erfolgt in Form einer standardisierten schriftlichen Befragung bei allen Geburtskliniken in Deutschland sowie mittels qualitativer Befragungen (Telefoninterviews und Workshops) bei Good-Practice-Häusern.