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Kultursensibles Krankenhaus

Auftraggeber: Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA;) BKK vor Ort
Bearbeiter: Dr. Karl Blum, Dr. Petra Steffen
Beginn: März 2012
Ende: September 2012

Hintergrund

Die Gesundheitsversorgung muss der Vielfältigkeit der Bevölkerung in Deutschland gerecht werden. Dies trifft auch für die Krankenhausversorgung zu. Es wurde jedoch noch nicht systematisch erarbeitet, an welchen Kriterien die Kultursensibilität von Krankenhäusern festgemacht werden kann. Zudem wurde noch nicht untersucht, inwieweit die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen kultursensibel agieren.

Ziele

Im Rahmen des Projekts wird erstmals analysiert, wie die Krankenhäuser einzelne kultursensible Kriterien umgesetzt haben oder welche möglichen Umsetzungsprobleme vor dem Hintergrund knapper Ressourcen aufgetreten sind. Dieses Wissen kann für die Krankenhäuser im Sinne ihrer patientenorientierten Ausrichtung unter knappen finanziellen Ressourcen unerlässlich sein, zumal der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund laut Bevölkerungsprognosen zukünftig zunehmen wird.

Es ist ausdrücklich nicht das Ziel des Projekts, die Krankenhäuser im Sinne eines Benchmarkings oder Rankings zu vergleichen. Zudem wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben, welche Krankenhäuser welche Aspekte umgesetzt haben.

Methodik

Das Projekt basiert auf einer schriftlichen Befragung aller NRW-Allgemeinkrankenhäuser (ab 50 Betten).